Griechische Götter - die zwölf Götter von Olympia

Griechische GötterDie bekanntesten Götter der Griechen sind die zwölf olympischen Götter zu denen unter anderem Göttervater Zeus zählt. An dieser Stelle wollen wir Sie kurz über die Geschichte, die sich im Vorfeld ereignet hat, informieren:

Zu Beginn der Zeit begab es sich, dass sich die Erdgöttin Gaia, die dem Chaos entsprungen war, in den Himmelsgott Uranos verliebte. Uranos war alten Quellen zufolge der Sohn von Gaia und dem Nordwind. Gaia gebar dem Uranos nach einiger Zeit sechs Söhne (die Titanen) und sechs Töchter (die Titaninnen), welche untereinander heirateten. Auf diese zwölf Kinder (u.a. Sonnengott Hyperion, Mondgöttin Phöbe und der Gott Okeanos) war Uranos sehr stolz. Die sechs Kinder, die Gaia ihm danach gebar, missfielen Uranos jedoch. Es handelte sich dabei um die drei einäugigen Kyklopen und die drei fünfzehnköpfigen und hundertarmigen Hekatoncheiren. Uranos warf diese sechs Ungeheuer aus Empörung in den Tartaros - das Zentrum der Unterwelt.

Gaia sann deshalb auf Rache und stiftete die Titanen zum Mord an ihrem Vater und zur Befreiung der Brüder aus dem Tartaros an. Zu diesem Zweck hatte Gaia eigens eine Sichel aus Flintstein angefertigt. Lediglich der jüngste und gleichzeitig stärkste der Titanen - Kronos (in der römischen Mythologie: Saturn) - nahm die Herausforderung von Gaia an. Er fasste Uranos an den Genitalien und entmannte ihn mit der Sichel. Das Blut, das aus dieser Wunde spritzte, tropfte auf die Erde und durchtränkte diese. Aus dem durchtränkten Boden entsprangen die drei Erinnyen (griechische Entsprechung der drei Furien).

Durch den Mord an seinem Vater wurde Kronos zum Herrscher der Welt. Zunächst befreite er wie von seiner Mutter gewünscht seine abscheulichen Brüder, warf sie aber alsbald zurück in den Tartaros, was Gaia abermals erzürnte. Doch Gaia tröstete sich mit dem Gedanken an eine Weissagung, die vorsah, dass eines der Kinder von Kronos stärker als er sein würde. Kronos wusste ebenfalls von dieser Weissagung, deshalb verschlang er alle Kinder, die ihm von seiner Gemahlin Rheia (in einigen Überlieferungen auch Rhea) geschenkt wurden, direkt nach der Geburt. Bei diesen Kindern handelte es sich um Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon. Rheia war mit den Essgewohnheiten ihres Gatten als andere als zufrieden, weshalb sie sich mit Gaia verbündete und in Erwartung ihres sechsten Kindes gemeinsam mit ihr eine List erdachte: Nach der Geburt reichte Rheia Kronos einen in Windeln gewickelten Stein, den dieser ohne den geringsten Zweifel gierig verschluckte.

Das echte Kind, den neugeborenen Zeus, brachte Rheia in eine Gebirgshöhle auf Kreta, wo er sicher vor seinem Vater war. Zeus wurde durch eine Nymphe, die Rheia in eine weiße Ziege verwandelte und Amaltheia taufte, aufgezogen. Amaltheia gab Zeus von ihrer Milch zu trinken. Aus ihren Hörnern flossen zudem Ambrosia und Nektar, womit sie Zeus ebenfalls fütterte. Amaltheia hatte einen Sohn - den bocksbeinigen Pan, der Zeus als Spielkamerad diente. Gaia hatte zum Schutz von Zeus die bewaffneten Kureten vor der Höhle postiert, die mit den Schwertern auf ihre Schilde schlugen, um so den Lärm des weinenden und schreienden Säuglings zu übertönen.

Götter sind nach wie vor faszinierend. werden deren Abbilder doch immer sehr ästhetisch gestaltet. Auf überraschung.de werden demnächst kleinere und größere Statuen Griechischer Götter verfügbar sein, siehe Ankündigung unter Geschenke
Früher wurden Götter mit Geschenken und Opfern beschwichtig bzw. wohlgesonnen gestimmt, heutzutage können sie verschenkt werden. Die Zeiten ändern sich!

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